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BAUR TC IG

Nun geht es an das eigentliche Verdeck. Zum Schutz der Lackoberfläche den Heckdeckel abdecken.
 


Heckdeckel mit Tuch abdecken:

Grobes Auslegen des Bezugs "auf links" und das
Heckanschlussprofil grob ausrichten

An der Klebekante des Heckanschlussprofils die Mittellage an Profil und Verdeckbezug ermitteln und kennzeichnen:

Dann erfolgt zunächst zur Fixierung und als Grundlage weiterer Klebearbeiten ein kleines Mittelstück, das zunächst umschlagend eingeklebt wird. Hierbei den Stoff auf Profilbreite zur "Innenseite" des Profils mit Kontakkleber fixieren.

Mittelstück etwa 5-7 cm zur Verklebung vorbereiten:


... ablüften lassen und fixieren:

dann schließlich zunächst eine Ecke zur Verklebung (beidseitig) vorbereiten:

Nun wird es dann auch schon etwas schwieriger.

Der Stoff muss etwas an den Seiten zum Auslauf an das Profil gezogen werden. Die Naht zum Sitenteil hier durchaus als "Stütze" für die Zugkraft nutzen.....

und nach Umkleben am besten mit Zwinge fest fixieren und aushärten lassen.

folgt dann der Zwischenbereich von Ecke zur Mittelverklebung


beidseitiger Kleberauftrag:

umschlagen und fixieren ... hier anhaltend mit Zwingen:

selbiges dann auch an der anderen seite vornehmen. Auch hier zunächst die Ecke, anschließend das Mittelstück.

Nun kann man das Verdeck wieder auf rechts nach vorne auf die Spriegel drehen, um die Verschraubung des Heckanschlussprofils vorzunehmen. Hier am besten den Stoff im Bereich der Bohrlöcher des Profils mit einem Dorn durchstoßen und ggf. mit einem kleinen Bohrer erweitern, um die neuen V2A-Schrauben durch Stoff und Profil durchzuführen. Die Gummidichtung ist vorher natürlich bereits auf die Kante aufgesteckt.

Durchstoßen der Verdeckhaut an den Löchern (Schraubverbindungen) des Profils:

Ein-/Durchführen der Schrauben und Verschraubung selbiger an der Karosserie:

Die beiden äußersten Verschraubungen sind etwas tricky.....Hier sind baurseits Hülsenmuttern eingesetzt gewesen. Ich habe hier allerdings neue Sechskantmuttern mit fixierter Unterlegscheibe verwandt. Man kann diese Mutter mit Scheibe in einem Ringschlüssel mit Krepp fixieren und so von der Kofferraumseite her die Mutter ausrichten, so dass dann auch die Schraube greift. Mit den Fingerchen ist es an der Stelle zu eng, so dass man sich hier schon etwas einfallen lassen muss.

Mutter mit Ringschlüssel:

Geht es also dann weiter mit dem Verdeckstoff am Hauptbügel im Bereich der Top-Anschlusskante.

Hier zunächst die Ecken:




... mit Kontaktkleber ...



... verkleben:

Nach Ablüften vordere Kante /Ecken andrücken und mit Zwingen/Karosseriezangen (Leder dazwischen legen) fixieren ...

Dann den Überstand unter Berücksichtigung der umzuklebenden Falz zurechtkürzen. Hierzu wieder Hilfsmarkierung vornehmen.



... und abschneiden:


Am Seitenteil einen (nicht zu langen) Entlastungsschnitt setzen:

Längsknate vorne und Falz mit Kontaktkleber fixieren. Den Stoff hier durch Beschwerung mit Zwingen an zu frühem Kontakt hindern.

schließlich nach Ablüften umlegen und fest verkleben ... anschließend noch etwas fixieren ...

Es können dann bereits die vorderen unterhalb der späteren Dichtung sitzenden Tellerschrauben wieder eingesetzt werden. Sie fixieren zusätzlich den Stoff (hier leider ohne Foto).

Die Verschlusskhaken können dann auch schon mal wieder montiert werden:

Vorne/oben und unten/hinten ist das Verdeck nun schon mal montiert:

Folgen die Seitenteile:

Auch hier sollte man zum Schutz der angrenzenden lackierten Flächen erst mal etwas Krepp verkleben. Das seitliche Anschlussprofil kann dann schon mal zur Vorbereitung mi´t zwei Schrauben fixiert werden.

Seitenteil abklappen und lackierte Flächen zunächst abkleben:

... auch am Rahmen ...

Seitenprofil fixieren:

Begonnen habe ich mit der Verklebung des Seitenteils am Hauptspriegel.

Den Stoff vorspannen un zunächst Hilfsmarkierung für die Klebekante vornehmen:



... dann beidseitiger Kleberauftrag am Spriegel und am Stoff ... nach Ablüften unter Spannung ansetzen.

Nun das Verdeck zurückklappen; den Umschlag zurechtkürzen und ebenfalls umschlagend einkleben. In der oberen Rundung Entlastungsschnitte im Stoff vornehmen. Diese aber nicht unmittelbar bis zur Metallkante, da sonst die Schnitte sichtbar bleiben.



Umschlag einkleben und fixieren. Die Verklebung hier allerdings erst bis ca. 5-10mm vor dem Spriegelauslauf (spitze Kante unten) vornehmen:

Nach Verklebung wieder das Verdeck vorklappen:

... soweit so gut:

Folgt die Verklebung des Seitenanschlussprofils.

Das Profil zunächst oberhalb der Schraubkante mit Kontaktkleber bestreichen und im Negativ hierzu auch am Stoff:


...nach Ablüften unter Spannung ansetzen und sofort die Schrauben im Profil lösen, damit die Spannung aus der frischen Verklebung geht.

Das Seitenteil hängen lassen und nun den Rest des Profils an der Außenseite kontaktverkleben:


Das Profil ist nun flächig verklebt:

Den Umschlag unter Berücksichtigung der Ecken zurechtkürzen. In den Kurven, Eckken Entlastungsschnitte für den Umschlag schneiden. Auch hier wieder vorsichtig bis kurz vor den Profilrand.




Zunächst die hintere Ecke umkleben:


... dann die anderweitigen Umschläge:

Entlastungsschnitte an der vorderen Rundung zur Heckscheibe:



Frisch verklebte kleinere Umschläge fixieren:

Zum Schluss die unterste Kante umkleben.
Hierzu nochmals Kleber auf den bereits umgeklebten Stoff auftragen:




... fertig:

Abschließend der Knickbereich. Dieser ist seitens des Sattlers bereits verstärkt genäht worden.

Zunächst eine Verlauflinie kennzeichnen:

Daran orientierend Entlastungsschnitte im Abstand von ca. 1,5 bis 2cm vornehmen, Kontaktkleber auftragen ... und ...



... Umschlag herstellen und fixieren:

Nun die Verschraubung des eingeklebten Profils.

Dichtung unter das Profil auf die Karosserie aufkleben. Hier ein Kautschuk-Dichtband von Tesa-Moll:


Bohrlöcher am Stoff durchstoßen und Profil mit den neuen V2A-Schrauben und Nieten auf die Karosserie aufschrauben:

Der Seitenanschluss ist hergestellt:

Den selbigen Seitenanschluss auch an der anderen Seite herstellen. Schließlich noch die Gummidichtungen verkleben und die restlichen Halter und Verschlusshaken verbauen.

 

Und so sah es am Ende mit meinem Do it yourself-Verdeck aus:

... bei dieser Überführung hätte es auch wieder regnen können ... :)

Die Dachrahmen-Innenverkleidung ist werkseitig aus Kunstleder bzw. PVC gefertigt. Sollte die bestehende Innenverkleidung erneuert werden, da schadhaft oder unansehnlich, so sollte man den alten Verkleidungsstoff nach Demontage nicht entsorgen! Er dient dem Sattler bei der Anfertigung des neuen Bezugsmaterials als Musterschablone. So wie im vorliegenden DIY ist nach Vorlage eines alten Bezugs aus Mercedes-Benz-Kunstleder eine neue Verkleidung durch einen Sattler vorgenäht worden. Hier ist der entsprechende Einbau dargestellt.

Vorweg: Der Einbau ist schon etwas zeitaufwendig, gar auch defizil zu bewerkstelligen. Ich habe für das Einsetzen der neuen Verkleidung insgesamt 12 Stunden benötigt, wobei hierbei jedoch eine Menge Zeit für das jeweilige Ablüften des Klebers gebraucht wurde.

Benötigte Werkzeuge:

  • - Schere
  • - Cutter
  • - Kleine Leimzwingen
  • - Pinsel für Kontaktkleber
  • - dünnen Wachsstift
  • - ggf. Reste von Kantenschutzleisten
  • - ggf. Fön
  • - Kontaktkleber / Empfehlung: BOSTIK oder UHU-Greenit

Dem Einbau ist das Verkleben von neuen Schaumstoffpolstern auf den Säulen als auch der Dachrahmung vorausgegangen. Ich habe im vorliegenden Fall an den A-Säulen 20mm-Schaumstoff; an den übrigen Stellen 10mm-Schaumstoff verklebt. Das Einkleben der Schaumstoffe ist relativ unproblematisch. Der Schaumstoff lässt sich gut mit Sprühkleber verarbeiten und ist direkt am Objekt noch gut nachzuschneiden.

Zu beachten ist, dass natürlich die A-Säulen lediglich bei demontierten Amarturenbrett zu bearbeiten sind.

Zuschnitt des Schaumstoffs für die A-Säule sowie eingeklebter Schaumstoff:

Die neue Verkleidung (Kunstleder) - hier von der Rückseite -

... wird zunächst aussen am Scheibenrahmen angeklebt ... trocknen lassen ...

... und sodann unter Spannung auf die Türdichtungsfalz geklebt:

Es kann dann schon der Schaumstoff unterhalb des Windlauf eingeklebt werden...in seiner Form einfach am entfernten Original orientieren. Und nach eingesetztem Armaturenbrett und unten am Scheibenrahmen angesetzter Dichtung schaut es dann schon sehr passig aus:

Nun kann die original Hartschaumschale unterhalb des Überrollbügels (Dachrahmen) und auch an den oberen B-Säulen innenseits eingeklebt werden sowie die Schaumstoffe der Seitenwangen (Fensterrahmen innenseits) auf beiden Seiten:

Auch der Schaumstoff (10 mm) der unteren B-Säule und auch der C-Säule (Fotos hierzu siehe weiterer Verlauf der Dokumentation) kann nun eingeklebt werden:

 

 

Nach den Arbeiten rund um die A-Säule und den Polsterverklebungen geht es dann zunächst an die Seitenanschlüsse der Hutablage. Hier zunächst den Zuschnitt grob ausrichten und schließlich verkleben. Bei jedwedem Verkleben ist sehr wichtig: Es handelt sich um einen Kontaktkleber. Der Kleber muss ablüften, bis bei Fingerprobe der Kleber bereits fast trocken "erscheint" und beim Auftippen keine Fäden mehr hochgezogen werden. Die Intensität der Verklebung wird dann nicht durch die Dauer des Drucks, sondern durch die Stärke des Drucks bestimmt:

 

Grobe Ausrichtung und aufbringen des Kontaktklebers:

... sowie Kontaktkleber auch auf den Kontaktflächen am Anschluss (Karosserieblech) und einkleben:

... andrücken, ablüften lassen und zum Abschluss die Einschnitte anpassen und Überstände abschneiden:

Dieses dann auch genauso an der anderen Seite vornehmen.

So folgt dann der Hauptteil der Arbeit. Zunächst wird der Bezugsstoff am Dachrahmen ausgerichtet. Hierzu empfehle ich die Verwendung von kleinen Leimzwingen. Wichtig ist, dass der Zuschnitt zentriert im TOP-Ausschnitt ausgerichtet wird. Dies ist der Fixpunkt, von dem alle weiteren Arbeiten abgehen:

Mit dem Einkleben habe ich dann am TOP-Ausschnitt zum Windlauf hin begonnen. Hier werden zunächst mit dünnem Wachs- bzw. Textilstift Hilfsmarkierungen angebracht. Um einen Ausgangspunkt zu haben, hier zunächst mittig einen Streifen von ca. 15 cm kleben:

... dann von dort nach außen in die Ecken weiterkleben; zunächst lediglich die Innenkante:

Die Ecken aufgrund der Vorspannung des Materials mit Leimzwingen fixieren und schließlich an den Seiten ebenso nach hinten zum Spriegel/Bügel vorarbeiten ...

Zum Schluss den Bügelanschluss; jedoch auch hier zunächst nur mittig, damit der Stoff (Kunstleder) anschließend schön in die unter Spannung stehenden Ecken gezogen werden kann:

Den eingeklebten TOP-Ausschnitt dann in dieser Beschaffenheit zunächst "ruhen" lassen, da die weiteren Arbeiten dann auch etwas Spannung auf das Material erzeugen.

Ich habe diese Verklebung dann zunächst über  Nacht "reagieren" lassen und habe am Folgetage weitergearbeitet.

 

Hier erfolgte dann zunächst das Umkleben der Umschläge. Auch hier ist wiederum gute Ablüftzeit zu beachten. Zum Schutz vor den lackierten Rahmenteilen empfiehlt es sich hier durchaus die Bereiche abzukleben, wenngleich der Kleber im "halbtrockenem" Zustand noch durchaus weggerubbelt werden kann, sollte mal etwas daneben gehen.

Zunächst Abkleben; dann müssen die Ecken eingeschnitten werden, damit sich der UM-Schlag auch UM-schlagen lässt:

... nach beidseitigem Auftrag des Kontaktklebers dann die Umschläge festkleben:

Zur besseren Fixierung schadet das Einlegen bzw. Aufstecken des Kantenschutzes nicht:

 

Weiter geht es dann am Windlauf mit den Hilfsmarkierungen:

Beidseitiger Kleberauftrag auf das Kunstleder sowie karosserieseitig auf Innen- und Außenfalz des Scheibenrahmen:

Von den Falten in den Ecken zur A-Säule nicht weiter irritieren lassen ... das gibt sich. Zur weiteren Fixierung durchaus die Scheibendichtung einsetzen und mit Krebband "sichern"

 

Es erfolgt die Verklebung des Bügels.

Auch hier zunächst nach hinten zum Verdeckanschluss Hilfsmarkierungen setzen ... dann Kleberauftrag beidseits ... auch im Bereich des Innenleuchten-Ausschnitts:

Geklebt wird allerdings auch von der Mitte ausgehend nach links und rechts bis hin zu den Verschlussaufnahmen.

Noch nicht weiter kleben!

Die sich nun bildenden Falten müssen noch in Ruhe weggearbeitet werden, da insbesondere in diesem Bereich zum Übergang in die C-Säule größere Spannungen herzustellen bzw. zu überbrücken sind.

Den Umschlag schließlich einkürzen, beidseitig Kleber auftragen, kleben und fertig ist der Überrollbügel:

Weiter geht es nun wieder vorne an den Seitenwangen zwischen A-Säule und Bügel....... Bedingt dadurch, dass bereits der Windlauf als auch der Bügel geklebt ist, legt sich das Material nun schon durchgewisse Vorspannung an die Seitenwangen an:

Hier auch wieder zunächst die Innenfalz kleben, Hilfsmarkierungen setzen, nach Ablüften wieder ansetzen.

Wenn die Seitenwange oben geklebt ist, kann man bereits den Rest des hinteren Bügels einkleben. Hier empfiehlt es sich auch etwas Kleber auf die Hartschaumpolster zu geben und das Material schön in die Ecke zu ziehen.

Weiter dann an der B-Säule zunächst bis zur Fensterkonsolenhöhe. Unter Spannung den Stoff (Kunstleder) hier nach unten verlaufend verkleben, nun im Gegenzug auf der anderen Seite in einem Zug umlaufend (unter Spannung) in den Falz des Fensterdreiecks einkleben:

... hier zur Fixierung ein Stück Kantenschutz aufklemmen. Im Bild rechts: Die Ecke (hier leider etwas verdeckt im Bild) im Übergang zur C-Säule muss hier etwas eingeschnitten werden, um Spannung aus dem Material zu nehmen.

Nun den Rest in die Ecke kleben und den Umschlag neben der Verriegelungsaufnahme herstellen. Weiter geht es dann unten an der B-Säule (zur Tür hin) und auf Umschlagbreite zurechtschneiden:

Ebenso die Umschläge an den Seitenwangen zurückschneiden - und so sieht es dann umgeschlagen aus (Bild rechts):

Die Falten ziehen sich noch mit Montage der Griffschalen und Sonnenblenden:

Schließlich kann schon mal das Türdichtungsgummi drauf - den "Auslauf" der Bespannung unterhalb der Fensterkonsole nach hinten spannen und auf die Rahmen kleben/punkten.

Das Ergebnis des Hauptteils:

Das gleiche folgt dann an der Fahrerseite - hier nochmals in kurzen Schritten:

 

 

Zum Abschluss geht es an die C-Säule.

Das Material zunächst an der 'geraden' Kante des Säulenabschnitts kleben - an der Oberseite beginnen:

... die Biegungen oben und unten erst ausgelassen, können diese nun ebenfalls verklebt werden:

... diese dann ebenfalls um die Falz geklebt durchaus Kantenschutz aufklemmen:

Es folgt nun wieder eine Hilfsmarkierung an der Innenseite und nachdem die 'gerade' Kante verklebt wurde, die untere Rundung innenseitig ankleben, dann auf Umschlagmaß schneiden (einkürzen) und Kerben einschneiden, um ein UM-kleben um die Falz zu ermöglichen:

Innenansicht

Den Anschluss an den Bügel zurechtkürzen. Hierzu zunächst den Stoff unter Spannung umlegen und die sich ergebene Eckenlinie anzeichnen....schneiden und einkleben

Fertig - wie gesagt, die sichtbaren Falten ziehen sich noch durch Montage der Griffschalen.

Alternativer TextDie Aufarbeitung und das Neubeziehen des Hardtops ist dann doch schon eine etwas fummelige Arbeit. Zunächst gilt hier der oberste Grundsatz einer sauberen sorgfältigen Arbeitsweise. Lieber etwas mehr Zeit einplanen, als unter Druck dann doch ein unzufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen.

Zunächst die Demontage bzw. das Abziehen der Dichtungen. Sollten diese in ihrer Beschaffenheit in Ordnung sein, sollte/kann man sie durchaus wiederverwenden. Im vorliegenden Beispiel sind die alten Dichtungen wieder zum Einsatz gekommen. Die Dichtungen lassen sich eigentlich problemlos abziehen. Wenn es hier oder dort mal hakt vorsichtig mit einem Spatel o.ä. abhebeln. Die Seitengummis sind über die Verschlussbolzen nur gestülpt. Die Bolzen NICHT versuchen herauszudrehen!

An der Heck-Seite versuchen, die eingelassene Gummidichtung an einem Ende vorsichtig herauszuhebeln. Hat man hier erst mal "Futter" kann man mit einem langen Schraubendreher o.ä längs hinter die Dichtung greifen und diese nach vorne herausdrücken. Selbiges auch an der Vorderseite, wobei hier ein recht dünnes Gummi eingelassen ist:

Es sind lediglich diese beiden Gummidichtungen, wobei das hintere mit den Seitengummis ein Teil darstellt (U-Form). Hier die vordere Dichtung, die mehr eine Gummilippe ist:

Nach Lösen bzw. Entfernen der Gummidichtungen empfiehlt es sich, zunächst die Stofflage an den Ecken genau unter die Lupe zu nehmen und ggf. Digifotos zur Erinnerung beim Rückbau zu fertigen.

Weiter geht es gleich mit dem Abziehen des alten Stoffes. Hier am besten in der Mitte eine Stelle lösen und von dort mittig über das Hardtop durcharbeiten. Den Stoff ganz einfach in Bahnen zur Seite hin abziehen. Anschließend das Top umdrehen und die Umklebungen aus den Nuten und der Innenseitenumschläge abziehen:

 

 

Das Hardtopteil sollte dann von den übrigen Kleberesten gereinigt werden. Ich habe zunächst mit Verdünner die Klebereste angelöst und dann mit Schleifpad nachbehandelt.

Die Innenseite habe ich dann farblich schwarz gehalten. D.h. es ist zunächst die leichte Beflockung schwarzmattgrundiert worden. Abschließend habe ich eine Beschichtung mit einem Folia-Tec-Spray "soft-touch" vorgenommen. Das Ergebnis ist zwar nicht hundertprozentig perfekt, war für mich allerdings zufriedenstellend:

 

 

Dann das Neubekleben mit Sonnenlandstoff. Das Dach auf dem Stoff erst mal ausrichten. Es empfiehlt sich, das Dach mit dem Stoff zur geraden hinteren Seite zunächst so auzszurichten, dass noch genug Um-/Überschlag in die Nut vorhanden ist. Anschließend umlaufend Hilfsmarkierugen vornehmen, die für den späteren Kleberauftrag (beidseitig) und das daran anschließende Zusammenfügen eine Orientierung bieten.

Hinweis: Im Rahmen meiner Restaurationsarbeit bin ich auch erst nach Neubeklebung des Targadeckels auf einen möglichen untschiedlichen Strukturverlauf im Stoff aufmerksam gemacht worden. Vor Bekleben also am besten den Strukturverlauf des Bezugsstoffs am Targadeckel zu dem des Verdeckstoffs kontrollieren und die Beklebung des Targadeckels entsprechend ausrichten. Bei unterschiedlichem Strukturverlauf sollen / können sonst Farbunterschiede im Sonnenlicht  visuell wahrgenommen werden.

benötigtes Werkzeug zum Verkleben des Bezugstoffes

Kontaktkleber umrühren

Den Kleber zunächst auf dem Hardtop auftragen. Ich habe Uhu-Greenit (125°) tropffreier und hochelastischer Kontaktkleber verwandt. Diesen mit einem Borstenpinsel oder besser mit einem feinen Zahnspachtel auftragen. Selbiges dann innerhalb der Hilfmarkierungen auf der Klebeseite des Stoffes. Den Kleber dann berührtrocken ablüften lassen und (hier braucht es nun helfende Hände) auf das Dach gespannt auflegen. Hierbei  ist zu beachten, dass der Kleber nicht mehr korrigiert werden kann. Dann von der Mitte beginnend mit kräftigem Druck und einer Druckrolle den Stoff auf das Top anpressen. Wichtig sind hier insbesondere dann auch die Ecken.

andrückenflächige Verklebung

Die Eckbereiche sind dann eigentlich das fummeligste an der ganzen Geschichte. Vor Umlegen und Kleben empfiehlt es sich, das ganze "trocken" anzupassen und zurechtzuschneiden. Ich habe dann auch erst die Ecken selbst und daran anschließend den vorderen Umschlag in die Nut eingeklebt. Zur Unterstützung an den Ecken, habe ich nach Kontaktkleben dann noch Heftzwingen wirken lassen. Vor Bestreichen der vorderen Dichtugskante bzw. des Umschlags auch wieder an das Abkleben der "sauberen" Bereiche denken:

Ist das ganze dann etwas abgelüftet, folgt das Einsetzen der vorderen und seitlichen durchgängigen Dichtung. Die Dichtung zunächst in die vordere Nut einkleben und die Seiten nach vorne überschlagen. Den Klebebereich an den Seiten mit Krepp abkleben und beidseitig Profilgummikleber (hier habe ich BOSTIK genommen) einstreichen, ablüften lassen und zusammenfügen.

Fertig, braucht aber nun noch etwas Pflege.

Die Demontage des Baur Verdecks ist keine komplizierte Angelegenheit.

Zunächst wird das Verdeck am Spriegel gelöst, um die Spannung herauszunehmen. Dann werden die Verschraubungen der seitlichen Verdeckprofile gelöst. Es handelt sich dabei um Blechschrauben, die mit den Nieten in den seitlichen BAUR-Rahmen eingebracht sind. Daran folgt schließlich das Lösen des hinteren Kofferraumanschlussprofils. Hier sind Gewindeschrauben fixiert. Nach Lösen sämtlicher Schrauben lässt sich der  Verdeckstoff mit den eingeklebten Seitenprofilen von der Unterkonstruktion lösen. Eine anderweitige Befestigung der Profile existiert nicht. Durchaus möglich ist es aber, dass zwischen Karosserie und Verdeckprofil zusätzliche Dichtmasse eingebracht ist, die allerdings durch Abziehen zu lösen ist.

Ist das Verdeck hier nun erst mal gelöst, lassen sich die Seitenteile und das Heckteil mit Fenster nach oben klappen. Es sind nun die Spangurte gut zu erreichen. Diese sind mit Laschen und Blechschrauben jeweils hinten links und rechts fixiert und könnten einfach gelöst werden. Danach das Verdeck mit Gestänge nach vorne klappen.

Ersichtlich werden dann die beiden Verdeckschaniere. Diese sind lediglich mit Inbus-Schrauben im Baur-Rahmen verschraubt.

Nach Lösen der Verschraubungen lässt sich das Verdeck nach oben mit dem Gestänge abnehmen.

Fertig!

 

TestZur Demontage der BAUR-Dachrahmenblenden ist es erforderlich, die hinteren Dreiecksscheiben auszubauen.

Hierzu empfiehlt es sich, das Dichtungsgummi von innen mit etwas WD 40 oder ähnlichem geschmeidig zu machen und mit einem Rakel ggf. schon mal grob vorzulösen.  Zum Herausheben der Scheiben empfiehlt es sich einen zweiten Mann als Hilfestellung zu engagieren. Von innen an das Fenster am besten eine Decke mit flächiger Druckverteilung auflegen und mit kontrollierter Fußkraft beider Füße das Fenster nach außen aus den Dichtungen drücken. Der zweite Mann nimmt das Fenster außen in "Empfang".

VORSICHTIG aber mit der Druckverteilung, da das Fenster auf diese Art durchaus beschädigt werden kann. Es liegt nun fensterseits der Rahmen  frei.

Von der Türseite her das Dichtungsgummi vom Falz abnehmen. Ersichtlich werden nun von beiden Seiten aus kleine Verschraubungen in den Blenden, die diese in dem Dachrahmen fixieren.

 

 

Die BAUR TC Interessengemeinschaft kann viele BAUR-spezifische Ersatzteile vermitteln - vieles, was auch bei BMW (derzeit) nicht (mehr) lieferbar ist.

Hier eine Auswahl der verfügbaren Teile - begrenzte Stückzahl, so lange Vorrat reicht (andere Farben und weitere Teile auf Anfrage):

BAUR TC2 ErsatzteileBAUR TC2 Ersatzteile

Neben Verdeck-Stoffen und Bezügen sind auch Verdeckspriegel verfügbar. Auch Karosserie-Bleche des BAUR-Dachrahmens sind in begrenzter Stückzahl verfügbar (z.B. zur Unfalliinstandsetzung).

Eine Auflistung der verfügbaren Teile könnt Ihr anfragen, um so auch sehen zu können, welche Teile denn nun tatsächlich nicht mehr (neu) verfügbar sind.

Bei Fragen und Interesse wendet Euch bitte an die angegebene eMail-Adresse.

Kontakt über: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Baur-Ersatzteil-Liste 1988 (67 Seiten):

 Ersatzteil-Katalog

 

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